Wanderwoche auf der Seiser Alm vom 30.8. - 5.9.2003
Führung: Helga und Peter Hirzel

1. Tag
Abfahrt von Weil der Stadt über die Autobahn in Richtung Kempten, wo wir
an der Autobahnraststätte Illertal eine erste Pause einlegten. Dann
Weiterfahrt über Füssen zum Fernpass wo wir eine zweite Rast machten. Der Verkehr war
sehr dicht, doch wir kamen ohne grossen Stau bei schönem Wetter nach Seis in
Südtirol und bezogen unser sehr schönes Hotel.
2. Tag
Morgens um 9 Uhr wanderten wir bei diesigem Wetter vom Hotel aus über Wiesen
nach Marinzen. Dort fing es nun an zu nieseln das sich dann mit der Zeit in
Regen wandelte. Mit steigender Höhe gab es sogar Graupelschauer. Unter dem
Vordach einer Almhütte machten wir eine kurze Rast bevor es dann steil bergan
auf den Puflatsch (2100m) ging. Je höher wir kamen desto besser wurde die
Sicht, und man konnte die umliegenden Berge, welche mit Neuschnee überzogenen
waren, sehen. Das Wetter wurde besser bis sehr gut, das uns zum Verweilen auf
der Arnikahütte bewog. Am Nachmittg wanderten wir nach Compatsch. Von hier
aus hatte man das ganze Panorama über die Seiser Alm vom Schlern bis zum
Plattkofel vor sich. Von Compatsch aus fuhren wir mit dem Bus zurück nach Seis.
3. Tag
Diesmal fuhren wir mit dem Auto auf die Seiser Alm nach Compatsch. Hier
wurden noch einige Handynummern als Vorsichtsmassnahme falls sich jemand
verlaufen sollte, ausgetauscht. Nun ging es leider zuerst auf Asphaltwegen zum Hotel
Panorama und anschliessend zum Teil auf Stegen über Moorwiesen in Richtung
Rosszahnscharte. Nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass wir zwei Frauen
verloren hatten. Es waren Gudrun und Andrea. Doch keiner der Anwesenden hatte
Andrea`s Handynummer. Nach kurzer Aufregung sahen wir sie aus einer natürlich
falschen Richtung ankommen. Die Ursache dafür war ein Foto und Gustl als unser
Lumpensammler passte an der letzten Abzweigung nicht auf. Nach steilem Anstieg
gelangten wir zur Rosszahnscharte wo wir in windgeschützten Ecken unsere
Mittagspause machten. Danch ging es über die Tierser Alpe, Dialer Hütte und
durch eine herrliche Schlucht zur Mahlknechthütte. Auf diesem Weg hatte man eine
wunderbare Sicht auf den Plattkofel, die Marmolada, die Geissler Gruppe und
auf die Wiesen der Alm. In der Mahlknechthütte machten wir nochmals Rast bei
Kaffee und Kuchen und Weizen, bevor es dann zurück zum Parkplatz ging.
4. Tag
Auch heute fuhren wir mit dem Auto nach Compatsch und danach mit dem Bus
nach Saltria, denn es sollte auf den Plattkofel gehen. Am Sessellift Florian
trennten wir uns von zwei Frauen, denn sie wollten sich einen gemütlichen Tag
genehmigen und nicht mit auf den Plattkofel. Die restliche Gruppe fuhr mit dem
Lift bis zur Williamshütte und von dort ging es dann zum Plattkofel. Es war
ein steiler und steiniger aber schöner Aufstieg. Am Gipfelkreuz (2964m)
angekommen, genossen wir die herrliche Aussicht auf die Dolomiten. Nach einer
ausgiebigen Pause kehrten wir zur Plattkofelhütte zurück, wo wir von den
Zurückgebliebenen empfangen wurden. Von dort aus ging es nun über die Scheid zurück
zur Mahlknechthütte wo wir uns nochmals für den restlichen Weg zum Parkplatz
stärkten.
5. Tag
Heute sollte bei herrlichem Wanderwetter die wohl längste und schönste
Wanderung sein. Wir benutzten für den ersten Aufstieg auf die Seiser Alm die neu
erbaute Rundumlaufbahn. Von der Bergstation ging es über schöne Wiesenwege zur
Saltner Schwaige um über den Touristensteig auf den Schlern zu gehen.
Unterwegs konnten wir einige Edelweise sehen. Oben auf dem Schlern angekommen
machten sich einige auf den Weg zum 2568 m hohen Monte Pez. Hier oben hatte man
wieder eine herrliche Sicht, die bis zum Adamello reichte. Nach kurzer Rast
(1/4 Std) machten wir uns auf den steilen Abstieg von1500 m über den Prügelsteig
zur Tuffalm. Der Weg wurde von kreativ bearbeiteten Figuren aus Holzstämmen
begleitetet. Es war ein richtiger Augenschmauss. Ebenso der Steig, welcher
auf der gesamten Länge mit einem aus Holzstämmen angelegten Steg durch eine
Schlucht führte. Auf der Tuffalm angekommen, wurde die etwas zu kurz geratene
Mittagspause nachgeholt. Anschliessend wanderten wir zum Völser Weiher. Dort
blieben ein paar ermattete Wanderer zurück, die dann mit dem Auto von unserem
Gustl abgeholt wurden. Die Übrigen gingen auf einem schönen Waldweg zurück
nach Seis.
6. Tag
Unsere letzte Wanderung führte uns in den Rosengarten. Mit dem Auto fuhren
wir über Tiers und Nigerpass zur Frommeralm. Von dort aus ging es mit dem
Sessellift Laurin II zur Rosengartenhütte. Hier teilte sich die Gruppe. Die einen
nahmen den etwas bequemeren Hirzelweg zur Rotwandhütte, die anderen gingen
über einen Klettersteig zum Tschagerjoch auf 2630m. Von hier aus hatte man
einen herrlichen Panoramablick in das Rosengartenmassiv sowie auf die Marmolada.
Der weitere Weg ging über den Cigoladepass (2550m) zur Rotwandhütte, wo wir
uns mit der anderen Gruppe trafen. Auf diesem Weg konnte man schon einen
ersten Einblick auf die nächstjährige Wanderwoche von Ewald und Hilde bekommen.
Gemeinsam ging es auf dem Hirzelweg zurück zur Rosengartenhütte. Auf dem
Heimweg machten wir noch Halt an der Nigerpasshütte und liessen den Tag
ausklingen.
7. Tag
Heimreise