Rückblick 2007
Hier finden Sie Berichte und Beschreibungen, mitunter auch Bilder, von zurückliegenden Veranstaltungen. Schreiben Sie doch ein paar Zeilen für diejenigen, welche nicht dabei sein konnten, wenn Ihnen eine Veranstaltung besonders gefallen hat. Besonders unsere Wanderführer sind aufgefordert, hier einen kurzen Rückblick über ihre Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Der Wanderwart freut sich auf Ihren Beitrag!
Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den Inhalten der auf der Seite www.schwarzwaldverein-weilderstadt.de verlinkten Websites. Für den Inhalt der verlinkten Seiten übernehmen wir keine Haftung. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 0 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Das ist hiermit geschehen und klargestellt.
Inhalt Rückblick 2007:

- Jahreshauptversammlung am 26. Januar 2007
- Im Ahrtal auf dem Rotwein-Wanderweg, 06.-09. April
- Wanderwoche Griechenland, 12.-20.. April 2007
- Hoch über dem Tannheimer Tal, 13./14. Oktober 2007
- Ruinen im Lautertal am 21. Oktober 2007
Jahreshauptversammlung am 26.01.2007
Einen Überblick über die Höhepunkte der Versammlung finden Sie hier !
Ostern auf dem Rotweinwanderweg, 6.-9. April 2007
Führung: B. u. G. Dilling

Hier geht es zum Bericht in Gedichtform.
Wanderwoche Griechenland, 12.-20. Mai 2007:
Von Null auf 2 800 zum Göttervater Zeus
Zehn Höhepunkte an zehn Tagen: Epidaurus bis Olymp
Organisation: H. u. H. Weidner
Geschichte ist an wenigen Plätzen unserer Erde so mit Händen zu greifen wie im Land der Helenen. Auf diese Spuren begaben sich 23 Mitwanderer im Mai 2007 mit dem Schwarzwaldverein Weil der Stadt in der Betreuung von Familie Weidner.

Sachkundiger Reiseleiter war Damon Vassiliadis, Berg- , Kultur- und Geschichtsführer, Chef der MARTHA-Tours in Athen. Der ehemalige Lehrer hatte Höhepunkte Griechenlands aus Natur und Kultur zum stramm gefüllten Programm kombiniert im Wechsel zwischen historischen Zielen und eindrucksvollen Landschaften.
So besuchten wir berühmte Klöster und Königsgräber, die Arenen von Delphi, Epidaurus und Korinth, die Akropolis in Athen und erlebten die neue Hängebrücke über den Golf von Korinth. Wanderstrecken brachten uns auf die höhen des Parnas, zu den Klosterfelden von Kalambaka, in die tiefste Schlucht des Peloponnes und zur Krönung auf den Götterberg Olymp (2 900m).

Damon führte die Wanderer auch auf interessante, aber einsame Gebirgs-Strecken, die Reisebüros üblicherweise nicht kennen. Der bequeme Reisebus mit Klimaanlage war ständiger Begleiter.
Die meisten Tage genossen wir die südliche Maien-Sonne. Nur der Göttervater war uns nicht hold. Mit Nebelbänken, Regen und Schneeschauern wollte der Olymp unseren Ansturm bremsen; unsere Kerntruppe trotzte ihm dennoch am Gipfeltag. Dafür rächte er sich beim Abstieg mit Sturzbächen.

Für die Zukunft bittet MARTHA-Tours weitere Wanderreisen in Griechenland an. Wir suchen eine Kontakt-Person, die die Verbindung von Deutschland nach Griechenland längerfristig aufnimmt und die möglichen Partner vermittelt.
(Telefon und Fax Weidner 07033-137 851)
Gruppe Junge Erwachsene:
Bergtour über dem Tannheimer Tal, 13./14. Oktober 2007
Führung: Dirk Jocher

Einen ausführlichen Bericht nebst Bildern finden Sie hier.
Ruinen und "weisse Flocken" über dem Lautertal
am 21. Oktober 2007
Führung: H. u. E. Tomaschko
Es war halt am 21. Oktober so, wie es schon immer wieder mal war: Das Schmuddel-wetter hat so manchen Wanderfreund zur Hocketse am warmen Ofen verleitet. Daher hatten sich nur 9 unentwegte und wetterfeste Wanderfreunde zu den Wander-führern gesellt. Es war halt so, wie es schon immer wieder mal war: Das Wetter verwandelte sich innerhalb kurzer Zeit vom Kapriolentheater zum Wanderwetter. Am Start im Flecken Dürrenstetten hieß es noch „Leise rieselt der Schnee" und die sog. „Gfriere" (ehemaliges Gemeinschaftskühlhaus) am Ort symbolisierte den witterungsseitigen Wanderungsbeginn. Nach ca.1 1/ 2 Std. Gehzeit über die Albhochfläche, deren bepuderte Wälder ihren besonderen Reiz ausstrahlten, wurde eine offene Feldscheune erreicht, die zum vorgezogenen Rucksackvesper einlud und an dessen Abschluss der Petrus den Flockenflug ganz einstellte. In Buttenhausen angekommen blieb allerdings nur eine Besichtigung des ursprünglich am schönen Lauterbiotop für die Mittagspause ausgesuchten Rastplatzes. Das Wetter wurde von Stunde zu Stunde besser und vereinzelt war sogar die Sonne hinter Schleierwolken auszumachen. Mit flotten Wanderschritten ging`s auf dem Burgenweg wohlan gen Hundersingen, wobei der erste Anstieg zur Burgruine „Hohenhundersingen" so manchem Mitwanderer die Frische und Kühle des Tages vergessen ließ. Und der üblicherweise stark frequentierte Burgenweg gehörte uns allein, keine anderen Wanderfreunde weit und breit, lediglich ein einsamer Radler überholte uns, was auch als eine der angenehmen Seiten der Tour erwähnt sei. Nach der Besteigung der Burgruine „Bichishausen" hatten die Wanderführer als Entschädigung für die ausgefallene Mittagspause in Buttenhausen zur Einkehr ins Cafe „Bootshaus" geblasen, was die Wandergruppe mit Freudekundgebungen erwiderte. Gestärkt mit vorzüglichem Apfelstrudel wurde der Burgenweg nach Gundelfingen zum Spaziergang, was sich allerdings beim späteren Aufstieg zur Burgruine „Hohengundelfingen" weniger vorteilhaft auswirken sollte!? Zunächst hieß es aber „Stopp" beim alten Rathaus in Gundelfingen, einem wirklichen Kleinod, wo die Gemeinderäte in früherer Zeit noch in einem kaum Wohnzimmer großen „Ratssaal" getagt hatten. Der anschließende Blick von der „Hohengundelfingen" über die Weiten des jetzt wieder in Herbstfärbung erstrahlenden Lautertal war so überwältigend, dass der Wandergruppe der Abschied von diesem herrlichen „Plätzle" schwer fiel. Mit einem Einkehrschwung im Gasthof zum Hirsch in Indelhausen klang der sehr harmonisch verlaufende Wandertag aus. Den Wanderführern hat es auch mit dieser kleinen Wandergruppe viel Spaß gemacht und wie tüchtig die Wandergruppe auf Achse war, zeigt sich auch daran, dass die Tour in derselben Zeit wie bei der Vorwanderung durch die Wanderführer absolviert wurde. Wie gelungen alle den Wandertag empfunden haben, möge exemplarisch die folgende Aussage eines zarten Wandergeschlechts beim Aufbruch zur Heimfahrt zeigen: „Bin ich froh, dass wir mitgegangen sind!" Vielleicht ist dies Ansporn für den einen oder anderen für künftige Wanderungen, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, wenn am Morgen des Wandertags nicht die Sonne ins Schlafzimmer scheint.